Archiv der Kategorie: Afrika 2016

Rabat

Da wir unsere Visa machen mussten für Guinea & die Elfenbeinküste hatten wir das Vergnügen ein paar Tage in Rabat zu verweilen. Gleich als wir ankamen machten wir uns auf den Weg zur Botschaft von Guinea. Wir erhielten ein Formular zum Ausfüllen & mussten auch zwei Passfotos beilegen, diese hatten wir leider noch nicht & mussten die noch machen. Also machten wir uns auf den Weg Richtung Photogeschäft, ich war mir noch nicht sicher ob wir wirklich eines finden würden… Das Navi wusste es besser & schlug uns etwa fünf Geschäfte vor, wir liessen uns zu dem am nächsten liegenden hin navigieren & siehe da, es gab wirklich ein Fotogeschäft, nur leider waren alle Parkplätze besetzt & wir mussten etwas um die Geschäfte herum kurven, dabei fanden wir noch ein weiteres Fotogeschäft & gingen herein um zu fragen ob er uns Passbilder machen kann, er nickte & deutete uns zu folgen. Im Hinterzimmer stand lediglich ein Stuhl vor einer weissen Wand. Er kam mit seiner Kamera daher (ein bereits veraltetes Modell bei uns) & machte ein paar Bilder einfach so aus der Hand, im Querformat von uns. Ich hoffte dann mal, dass es trotzdem hochformatige Bilder geben sollte…
Und siehe da eine Viertelstunde später hatten wir acht Bilder im Hochformat, inklusive ein Bild im 10x15cm Format. Kostenpunkt 20 Dirham pro Nase (= ca. 2.- CHF) 
Wir waren froh dass wir nun Bilder hatten & wollten nur noch „schnell“ Geld beziehen um die Visa zu bezahlen, das stellte sich aber komplizierter raus als die Passbilder. Die meisten Automaten hatten nämlich an diesem Tag einen defekt & man konnte nur Geld beziehen, wenn man ein Konto bei der Bank hatte… Daher klapperten wir dann etwa fünf Bankomaten ab & endlich kamen wir zu unserem Geld. Auf dem Weg zurück zur Botschaft kauften wir uns auch noch eine SIM-Karte für 100 Dirham (= ca. 10.- CHF) mit 8GB Datenvolumen damit wir etwas Internet haben. Wir fuhren dann wieder zurück zur Botschaft um dort unser Visum definitiv zu beantragen. Wir konnten unser Visum dann am nächsten Tag um 16:00 Uhr abholen, sagten sie uns da.
Dann war es Zeit einen Schlafplatz zu suchen, gar nicht mal so einfach in einer so riesigen Stadt, am besten ein Camping, glücklicherweise hatten wir Internet & konnten herausfinden wo es einen Camping hat, nähmlich nirgends. Die Plätze die unsere Navis noch ausspuckten waren geschlossen. Also entschieden wir in einem Viertel zu übernachten wo die etwas reicheren Leute leben, da hatte es alle 100 Meter einen Wachposten, von da her: Sehr sicher 😛

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg zurück in die Stadt wo wir uns entschlossen Rabat etwas anzuschauen, wir machten mit Alina & Johannes um 15:00 Uhr bei der Botschaft ab & parkierten beim Hafen unten auf einem überwachten Parking. Wir gingen zu Fuss in die Stadt & landeten schliesslich auf einem Bazar, dieser war einiges entspannter als der in der anderen Stadt da er noch nicht so besucht war & die meisten noch dran waren ihre Stände & Läden vorzubereiten & zu öffnen. Gemütlich schlenderten wir durch die Gassen.
Dann kamen wir mit einem Marokkaner ins Gespräch & es ergab sich eine Führung durch den Markt & später auch durch die Oudayass – Andalusische Gärten.
Er erzählte uns sehr interessante Sachen & wir sahen auch etwas hinter die Kulissen z.B. in einer Lederfabrik oder des Hamam (dort gehen die Leute hin um sich zu waschen oder eine Sauna zu geniessen. Er erklärte uns, dass die Einheimischen am Morgen den Markt mit den Essens-Ständen besuchten & erst am Nachmittag die andern, dies erklärte auch den leeren Markt bei uns. 
Wir waren auf einem Markt an dem sie sehr viel frischen Fisch hatten in allen Variationen, es hatte auch ein paar riesige Fische dabei, die Meisten waren so Forellenähnlich…
Er führte uns durch verwinkelte Gassen & wir konnten nur hoffen, dass er noch wusste wo wir waren… Tatsächlich standen wir schlussendlich wieder auf der Hauptstrasse. 
Er führte uns noch durch die Andalusischen Gärten, im Gegensatz zu dem Markt oder wie man ihm dort sagt Medina, war das sehr touristisch aber trotzdem sehr schön. Am Schluss hatten wir einen gewaltigen Ausblick aufs Meer.

Am Nachmittag konnten wir unsere Visa abholen, wir waren bereits um 14:00 Uhr da & entschlossen uns trotzdem man nachzufragen ob unsere Visa eventuell schon bereit sind. Sie waren es noch nicht aber um 15:00 Uhr sollten sie es sein – immerhin schon eine Stunde früher als sie am Vortag sagte… Wir warteten im Garten der Botschaft & erhielten dann unser Visa 🙂
Visa Marokko; Check
Visa Mauretanien; An der Grenze
Visa Senegal; Im Land selbst
Visa Guinea; Check
Visa Elfenbein; Fehlt noch
Visa Ghana; Check

Das Visa für die Elfenbeinküste stellte sich etwas als Knacknuss dar. Als erstes war die Botschaft etwas schwierig zu finden & dann stellte sich heraus, dass wir nicht einfach ein paar Zettel ausfüllen können & gut ist, sondern wir mussten als erstes die Visa bezahlen, dann einen Termin abmachen (Online), das Antragsformular ausdrucken & ausfüllen… 
Wir mussten auch noch diverse Belege mitbringen wie z.B. einen Bankauszug & eine Bestätigung, dass wir mit dem Auto reisen… 
Wir buchten die Termine gleich am nächsten Tag. 
Da wir nach langem Hin und Her den Drucker zu Hause liessen…. 😉
mussten wir uns einen Copy-Shop suchen der unsere Sachen ausdruckte. Wir schmissen alle Dokumente auf einen USB-Stick & suchen uns jemanden. 
Im ersten Laden: Sorry wir haben keinen Drucker… (uns das in einer Papeterie…. :-P)
Im zweiten Laden: Ich kann nichts drucken, aber der da drüben…
Im dritten Laden: Ja das geht – na dann los.
Der Arme musste uns alles dreifach ausdrucken – eine grosse Anstrengung für Mensch & Drucker 😛

Als wir die Papiere hatten machen wir uns auf den Weg zum nächsten Bazar da wir noch etwas zum Essen brauchten. Das ganze Essen & alles was es dort gibt ist sehr frisch. Du kannst davon ausgehen, dass der Fisch am Morgen noch im Meer war der auf deinem Teller ist. Wir fanden leckeres Gemüse & kauften Brot. Als die Nacht einbrach machten wir uns auf den Weg Richtung Auto, da wir am nächsten Tag die Termine sehr früh gebucht hatten, entschieden wir uns in der Nähe der Botschaft zu schlafen.

Am Morgen standen wir pünktlich um neun bei denen auf der Matte. Wir wurden gebeten zu warten, er sei gleich soweit. 
So um viertel nach war das dann auch so, da jeder einzel einen Termin hatte machte Kevin den Anfang, weil aber keiner sonst so richtig französisch konnte, durfte/musste Kevin bei allen dabei sein als Dolmetscher 🙂 
Wir mussten alle nochmals ein Foto machen, alle Fingerabdrücke geben & eine Unterschrift da lassen. 
Ev. war das Visa am gleichen Tag wieder abholbereit, am nächsten Morgen oder im schlimmsten Fall erst übermorgen…. Nun werden wir gleich mal vorbei schauen ob es wohl schon fertig ist, mal sehen… 🙂

Kleines Update:

Die Visa waren fast fertig, leider jedoch nehmen die Diplomaten es sehr genau mit den Öffnungszeiten. Nun müssen wir bis Morgen warten. Morgen um 10 Uhr sind alle Visa fertig wurde uns versprochen.

Marokko

Die Zeit welche auf unserem Ticket stand für die Fähre war halb 3, aus dem Hafen liefen wir aber erst um ca. halb 4 aus, die Überfahrt war ruhig & verlief gut, wir mussten unseren Pass stempeln lassen von einem Polizeiposten auf dem Schiff, das war dann unser Visum für Marokko für drei Monate, dies ist wohl das einfachste & unkomplizierteste Visum das wir brauchen… Wir verliessen das Schiff gute zwei Stunden später, in Marokko erwartete uns etwas windiges, nebliges aber warmes Wetter. Wir durchfuhren den Hafen & gelangten zum Zoll. Dort mussten wir von einem Pass die Nummer registrieren, welche wir auf dem Schiff erhalten haben, das Ganze war ein Wenig chaotisch da ein Zöllner für etwa 5-7 Fahrzeuge ‘verantwortlich’ war, das hiess er stellte eine Frage, wir beantworteten sie, er ging zum nächsten Wagen, immer so weiter & als er wieder bei uns war (20 Min später) hatte er entweder die Antwort schon wieder vergessen, oder wenn wir Glück hatten stellte er eine neue Frage 😛 Irgendwann hatten wir es geschafft & durften passieren; Nun waren wir endlich in Afrika 😀

Da es schon gegen Abend zu ging, suchten wir uns einen Schlafplatz, wir fanden einen am Meer etwas zwischen den beiden Häfen von Marokko & Tanger. Wir genossen bei Meeresrauschen ein kleines Abendessen & gingen bezeiten zu Bett da wir die letzte Nacht ja nicht allzu viel Schlaf abbekommen hatten… Mitten in der Nacht kamen plötzlich Männer mit Taschenlampen zu den Autos & riefen nach uns. Da standen zwei Männer des marokanischen Militärs. Der eine sprach einwandfrei Englisch. Sie seien den Strand am bewachen wegen der Flüchtlinge (man konnte Spanien immer noch gut sehen übers Meer, doaher eine gute Strecke für die…) Sie wollten unsere Pässe sehen & stellten sonst noch ein Paar Fragen, er funkte etwas mit einem anderen & zum Schluss kam raus: Es sei zu ‘gefährlich’ am Strand & wir müssten uns einen anderen Platz suchen (so um halb 12 in der Nacht….) also weckten wir Alina & Johannes & wir packten unsere Sachen. Sie sagten uns wir sollen etwas weiter südlich fahren an einen Parkplatz mit Licht, das sei dann kein Problem. Sie entschuldigten sich dann sicher noch zig mal & wünschten uns eine angenehme Nacht.  Wir suchten die erwähnten Parkplätze auf & fanden einen kleinen etwas ausserhalb von einem Dorf, schnell waren wir alle wieder im Bett & im Tiefschlaf, als abermahls Männer mit Lampen daherkamen, dieses Mal waren es aber Polizisten. Auch diese waren sehr angenehm & konnten Englisch, sie sagten uns es sei hier ‘gefährlich’ wir erklärten ihnen,  was uns das Militär erzählt hatte & er begrüsste uns Herzlich in Marokko,  er sagte wir sollen aufpassen, entschuldigte sich & wünschten uns eine gute Nacht. Nun konnten wir endlich schlafen, nur leider ging das mittlerweile nicht mehr, bei jedem Auto wurden wir wach & da es immer ein Wenig windete wars immer etwas lärmig… Als der Morgen dann endlich anbrach waren wir fast froh endlich aufzustehen. Da der Wind noch stärker wurde gab es ein schnelles Frühstück & dann gings weiter, in Richtung Rabat. Wir nahmen die Autobahn (ja die haben eine, da kann man 120km/h fahren & Maut zahlen 😉 ) wir erhielten einen ersten Einblick ins Land, es hatte viele Städte in denen man sich sehr europäisch fühlte & andere waren dann wieder mehr wie man es sich vorstellt in Afrika.  Wir kamen an diversen Plantagen vorbei wo sie Gemüse & Früchte anpflanzten. Sie pflügten noch mit Pferd & ernteten von Hand, von Maschinen war nichts in Sicht. Kurz vor Rabat gingen wir auf einen Camping, naja einen grossen Platz mit ein paar Toiletten & etwas “Duschen”. Zum Preis von 34 Dirham (ca. 3.50 in CHF) kann man etwa nichts sagen… 😛 wir entschieden uns den Bazar zu besuchen & machten uns auf den Weg ins Zentrum. Von einem Schritt zum Anderen gings los mit den Ständen & Auslegungen der Verkäufer. Ein riesen Durcheinander wie wir das nicht kennen bei uns. Überall schreiten Verkäufer ihr Angebot über den Markt. Das Angebot ging von Früchten über Gemüse zu Kleidern bis hin zu Kleidern & Alltagsgegenständen. Die Menschenmenge war teilweise so gross das man nicht mehr vom Fleck kam. Es war ein grosses, buntes Durcheinander & eine neue Erfahrung. Wir probierten die Bananen aus & werden die wohl nie mehr vergessen,  von so reifen & süssen Bananen können wir nur träumen bei uns… Zurück beim Wagen wollten wir duschen,  bei den Männern kam nur kaltes Wasser & bei den Frauen nur ein kleines Rinnsal von Wasser, reichte knapp um die Haare zu waschen, nun ja es könnte schlimmer sein, wir hoffen nun auf eine Schlafreiche Nacht & morgen gehts dann ums Visa besorgen für die kommenden Länder… 

Bald gehts los

Nach dem wir den Camping wo wir unser Umbau tätigten frühzeitig verlassen hatten machen wir uns auf den Weg nach Algeciras (von dort würde auch unsere Fähre gehen) wir fanden etwas südlicher von Algeciras einen gemütlichen Strand wo wir unser Nachmittag verbrachten, unser Nachtlager schlugen wir gleich am Strand auf einem Hügel mit einer super Meersicht auf. Wir genossen den Ausblick auf den Hafen bei Nacht & waren froh ungestört zu sein. Auf dem Camping waren wir umzingelt von Menschen welche bis nach Mitternacht Lärm machten.  Am nächsten Tag sollte es endlich soweit sein, dass wir unsere Reise-Buddys treffen sollten. Wir genossen ein Frühstück zum Sonnenaufgang & machten uns dann wieder auf den Weg an den Strand, etwa am Mittag trafen dann Alina & Johannes bei uns ein. Wir genossen den Nachmittag am Strand, mit Baden & viel Sonne & entschieden uns die Autos an den Strand zu holen um auch dort zu übernachten. Wir waren froh etwas Schatten zu haben & assen entspannt zu Abend. Die Polizei teilte unsere Begeisterung für den Schlafplatz am Meer nicht… “Care not” waren ihre einzigen Worte auf Englisch die sie kannten… Also mussten wir unseren Platz für die Nacht wieder verlassen, um 8 Uhr wollten wir uns auf den Weg machen,  als das andere Auto im Sand stecken blieb, wir mussten alson zuerst die Reifen frei buddeln, die Sandbleche vom Dach nehmen & ihn aus dem Sand ziehen. Als er dann wieder “frei” war passierte das Ganze noch einmal kurz bevor er den Strand verlassen konnte, daher suchten wir uns dann abends um halb zehn noch einen Schlafplatz, leider wurden wir nur an einer Tankstelle fündig an der es sehr laut war, wurde daher eine lange Nacht mit wenig Schlaf… 

Aber nun ist es heute endlich soweit: Wir setzen rüber nach Marokko 😀 Die Tickets haben wir & die Fähre geht um halb 3,  jetzt schlagen wir uns noch etwas die Zeit rum & dann gehts los.  

Somit geht auch unser Whatsapp & das günstige Roaming zu Ende, daher sind wir nur noch per SMS erreichbar, soll ja auch mal nicht schaden 😉

Von der Dachreeling zum Rhino-Rack

Da wir unserer originalen Toyota Reeling nach dem Offroaden nicht mehr trauten (der ganze Dachträger rutsche nach vorne & die Reeling wurden krumm), bestellten wir bei Sahara 4×4 ein Rino-Rack Dachträger.

Diesen holten wir am Dienstag in Marbella ab & liessen uns dann auf einem Camping nieder damit wir den Dachträger montieren konnten.
Heute Morgen startete dann unsere Arbeit:

Montage Rhino-RackAls erstes musste das Solar &  die Kiste weichen.

Montage Rhino-Rack

Das Dachzelt wurde entfernt.

Montage Rhino-Rack

Weg mit dem Dachträger.

Montage Rhino-Rack

Die originale Dachreeling wurde abgeschraubt – zum Glück – sie hatte nicht mehr ganz die Form die sie sollte…

Montage Rhino-Rack

Die drei Rhino-Rack Querträger wurden montiert, zwei hättens wohl auch getan –  aber sicher ist sicher 😉

Montage Rhino-Rack

Der Dachträger kam wieder auf die Querträger & die neuen Löcher wurden gebohrt (mit einer Bohrmaschine welche wir für 39 Euro erworben hatten – wir mussten nur einmal den Akku laden – für sechs Löcher….)

Montage Rhino-Rack

Metallspäne vom Bohren mussten entfernt werden.

Montage Rhino-Rack

Das Dachzelt wurde wieder aufs Dach gehievt.

Montage Rhino-Rack

Die Kiste durfte wieder aufs Dach & wurde sogar aufgeräumt 😀

Montage Rhino-Rack

FERTIIG 🙂

Der ganze Dachträger ist ca. 6cm nach oben gewandert mit den neuen Trägern. Das Ganze ist nun viel stabiler, wir sind froh haben wir uns dafür entschieden & belohnten uns mit einer Erfrischung im Pool. 🙂

Unsere erste Panne

Am Montag Morgen packten wir gemütlich unsere Sachen zusammen & machten uns auf den Weg Richtung Malaga. Wir suchten einen Consum auf (übrigens ein sehr empfehlenswerter Supermarkt in Spanien (führen auch Emmi Cafe Latte 😛 – aber das ist ein anderes Thema 😉 ))
Wir füllten unsere Kühlbox & auch den Rest des Autos auf…
Wir waren etwa schon 1.5h am fahren als unser Temperaturzeiger plötzlich ins Rote zeigte.
Motor ausschalten, rechts ran rollen & die Motorhaube öffnen – waren unseren erste Schritte.
Da sehr viel Wasserdampf aufstieg blieb uns nichts anderes übrig als zu warten bis das Ganze ein Wenig abgekühlt war. Auf den ersten Blick sahen wir kein Leck, da musste als erstes der Luftfilter inkl. Gehäuse raus – zum Glück nur einige Schrauben…
Leider war immer noch keine undichte Stelle zu entdecken, da musste zusätzlich noch ein Hitzeschutzblech, die Kurbelgehäuseentlüftung & ein Ladeluftrohr weichen – leider nicht nur ein paar Schrauben… Es war aber immer noch nichts zu sehen, nach einigem Überlegen blieben noch zwei kurze Schläuche im Kühlkreislauf des Turboladers übrig. Kevin entfernte beide & im zweiten war tatsächlich ein Riss… 
Kurze Denkpause & die Lösung war klar: Die Heizung welche für den hinteren Teil des Autos gedacht ist, musste als Spender dran glauben – wir brauchen die sowieso nicht ohne Rückbank… 
Also wurde ein Schlauch entfernt, gekürzt & fertig war das Ersatzteil 🙂 
Die Anschlüsse der Zusatzheizung wurden verschlossen. Fertig soweit die Reparatur, jetzt musste alles nur noch zusammengebaut & wieder mit Wasser gefüllt werden & gut ist. 
So wars auf jeden Fall geplant, natürlich ging noch etwas schief, was wir zum Glück auch sofort merkten: Eine Schraube verirrte sich im Turbolader… Glücklicherweise habe ich als Frau kleine Hände, so passte meine Hand knapp in die Öffnung & noch knapper um die Kurve wohinter sich die Schraube versteckt hatte. Nun hinderte uns nichts mehr unsere Arbeit zu vollenden & mit 2h Verspätung weiter zu fahren – ein hoch auf meinen Mechaniker 🙂

:-( Da hats plötzlich Platz AuslegeordnungÜbeltäter

Da wir unser letztes Wasser mit unserem Auto teilten, musste unser Wassertank das erste Mal gefüllt werden. Wir kauften (wohl das erste Mal in unserem Leben) 7 Flaschen à 6.25 Liter Wasser. Wir füllten unseren Tank & machten uns auf den weiteren Weg.

Wasser

Da wir am Mittwoch Mittag in Malaga sein wollten sind wir noch bis ca. 8 Uhr abends gefahren.

Ferien auf Reisen

Da wir nun schon ganze zwölf Tage unterwegs sind & nirgens mehr als eine Nacht standen, ist es Zeit uns zur Ruhe zu setzen, zumindest für vier Tage 😛

Da wir mit unseren nächsten Reisepartnern erst am neunten Oktober in Gibraltar abgemacht haben überbrücken wir diese Zeit noch etwas & wie macht man das am besten?  Genau, auf einem gemütlichen Camping am Meer. 🙂

Camping Camping

In einem Touristenkaff gelandet….

Unsere deutschen Reisebegleiter wollten Sich die Altstadt von Peñiscola anschauen. Wir haben während der Siesta mal die Stadt besucht und festgestellt, dass wir an einem bekannten Ferienort gelandet sind….

Die Burg und die Altstadt sahen wir uns dann am Abend noch genauer an. es war sehr schön dort oben, mann hatte einen riesen Ausblick auf das Meer und es hatte sehr viele verwinkelte Wege hinter den “Stadtmauern”.

Strassen ohne Sinn

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Seit Sonntag waren wir sehr viel nur unterwegs auf vielen verschiedenen Strassen; Von Autobahnen, über Landstrassen, zu Feldwegen bis hin zu Strassen die nicht einmal unser Navi kannte…

Immer wieder hatten wir gigantische Aussicht auf die Landschaft, da das Ganze immer ein Wenig ein Auf & Ab war, hatte man von höher gelegenen Gebieten immer den besten Ausblick.

Heute waren wir etwas verwirrt als wir auf einer Strasse waren, die in einem relativ guten Zustand war & man konnte die Strasse auch nicht gerade als viel befahren bezeichnen.
Trotzdem waren sie dabei eine neue zu bauen & zwar eine die einen relativ geraden Verlauf hat durch die Landschaft.
Das fanden wir sehr schade, da es viele kleine Städte hat die man so gar nicht mehr durchfährt…
Wenn man sich ein wenig drum tut & nicht nur die Autobahn oder die Hauptstrasse nimmt, kann man teilweise immer noch auf den alten schönen Wegen fahren & kommt so auch in die kleinen Städte die teilweise wohl nicht mehr als 15 Einwohner haben.

Heute haben wir auch nicht schlecht gestaunt als auf einmal unsere Strasse einfach gesperrt war, kein Schild oder etwas war zu sehen. Ein Lastwagenchauffeur sagte wir sollen etwas zurück fahren & eine andere Strasse nehmen. Auch er & sein Kumpel mussten ihre beiden 40-tonner wenden. Als wir dann etwa 10km zurück gefahren sind, waren sie gerade dabei die Umleitungstafel aufzuhängen… Schliesslich sperrt man ja eine Strasse bevor man alle Autos umleitet….

Tierpark – Cabarceno

Wir nahmen uns den ganzen Sonntag Zeit um uns den Tierpark anzusehen. Den Park kann man mit seinem eigenen Auto befahren & so kommt man von Gehege zu Gehege. Den stolzen Eintrittspreis von 30 Euro pro Nase zahlten wir etwas skeptisch.

Gleich nach der Kasse wurden wir bereits von Elefanten auf der ersten Weide begrüsst. Mit Hilfe der Karte machten wir eine Rundfahrt durch den Park, die Vielfalt der Tiere war beeindruckend, sie hatten Elefanten, Luchse, Leoparden, Löwen, Bären, Robben, Schlangen, Wölfe, Giraffen und und und

Die Affen waren sehr unterhaltsam, beim einen Gehege waren sie beschäftigt miteinander zu spielen & einander zu lausen. Die Gorillas hingegen hatten Jutensäcke zum spielen erhalten & waren damit voll ausgelastet. 😛

Über das ganze Gelände gab es auch eine Gondelbahn welche sie seit März fertig & seit diesen Monat in Betrieb hatten. Man konnte sich das ganze Gelände von Oben ansehen & sah so noch mehr Tiere.

Wir waren den ganzen Tag in diesem Park beschäftigt & gegen den Abend waren wir uns einig: Die 30 Euro warens wert 🙂

Wir machten uns dann wieder mal auf die Suche nach einem Camping da eine Dusche längst überfällig war, nun sind wir etwa 40km vom Park entfernt auf einem Camping.

Tierpark von oben